Zu viel gegessen und du fühlst dich schwer. Zu wenig und du läufst nach zehn Minuten auf Reserve. Die richtige Ernährung vor dem Training ist kein Hexenwerk, aber ein paar Grundregeln helfen dir dabei, das Beste aus jeder Einheit rauszuholen.
Was dein Körper vor dem Training braucht
Dein Körper braucht vor dem Training vor allem eines: verfügbare Energie. Die kommt aus Kohlenhydraten. Proteine helfen beim Muskelaufbau, sind aber vor dem Training weniger entscheidend als danach. Fett verlangsamt die Verdauung und ist kurz vor dem Training eher hinderlich.
Die Faustregel: Je näher du am Training isst, desto leichter und kleiner sollte die Mahlzeit sein.
2 bis 3 Stunden vor dem Training
Das ist der ideale Zeitraum für eine vollständige Mahlzeit. Dein Körper hat genug Zeit um zu verdauen und die Energie steht beim Workout bereit.
Gute Optionen: Haferflocken mit Früchten, Reis mit Hähnchen und Gemüse, Vollkornbrot mit Ei.
30 bis 60 Minuten vor dem Training
Keine Zeit für eine richtige Mahlzeit? Kein Problem. Ein kleiner Snack reicht aus.
Gute Optionen: Eine Banane, ein Reiswaffel mit Erdnussbutter, ein kleiner Smoothie.
Was du vermeiden solltest
Fettige oder sehr ballaststoffreiche Mahlzeiten kurz vor dem Training sind keine gute Idee. Sie liegen schwer im Magen und können die Leistung deutlich beeinträchtigen. Auch auf nüchternen Magen zu trainieren ist für intensive Einheiten wie den WOD nicht empfehlenswert.
Das Wichtigste: Trinken
Schon leichte Dehydration reduziert deine Leistung spürbar. Trink über den Tag verteilt ausreichend Wasser, nicht erst kurz vor dem Training. Als Richtwert gelten etwa 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht täglich.
Fazit
Es gibt keine perfekte Formel die für jeden funktioniert. Probiere aus was sich für dich gut anfühlt und beobachte wie dein Körper reagiert. Mit der Zeit entwickelst du ein Gefühl dafür was dich durch ein starkes Training trägt.



